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Ko Mook, Ko Ngai, Krabi & Bangkok

Mit der Fähre starteten wir pünktlich nach Ko Mook. Nach ca. 10min drehte das Boot plötzlich nochmal wieder um. Wir dachten schon an einen Schaden am Boot, aber nein, dort am Pier warteten noch zwei Touris, die die Fähre verpasst hatten und die wir nun noch einsammelten. Sowas kann es auch nur hier geben… 

Ko Mook sah vom Boot aus richtig schön aus. Doch als wir den Steg hochliefen, sahen wir diese Massen an Plastikmüll, die vom Meer angespült wurden. Das war wirklich erschreckend zu sehen.

Unsere Unterkunft lag hier in einer sehr ärmlich wirkenden Gegend, womit wir nicht wirklich gerechnet haben und uns erst ein mulmiges Gefühl beschlich. Aber unsere Terrasse war direkt am Wasser und das Einschlafen und Aufwachen mit dem Meeresrauschen konnte durch nichts übertroffen werden.

Der traumhaft weiße Sivalai Beach sah aus wie im Film. Leider ankerten hier jedoch einige Longtailboote, die permanent den Motor laufen ließen und somit die Idylle trübten. Auf der nördlichen Seite der Landzunge war das doch schon angenehmer und unser Bad zum Sonnenuntergang war absolut einmalig!

In den Restaurants im Ortskern wird jeder etwas zu essen finden und ein Roti, ein frittierter Crêpe, rundet den perfekten Tag ab. In der Miss Island Bakery aßen wir zum ersten Mal wieder richtiges Brot – was für ein Genuss für uns deutschen Kartoffeln. Anschließend fuhren wir mit einem der Inseltaxis, einem Roller mit Beiwagen (Ko Mook ist eine autofreie Insel), auf die andere Seite der Insel zum Garnet Beach. Auch zu Fuß kann man den Weg problemlos zurücklegen.

Hier sahen wir die ersten aufgereihten Sonnenschirme und trotzdem war der Strand richtig schön und wir verbrachten dort einen entspannten Strandtag. Bei Ebbe könnt ihr mit etwas Glück Seesterne und kleine Sandkrabben entdecken, die feinsäuberlich Kügelchen aus Sand um ihre Schlupflöcher aufreihen.

Wie überall sind auch hier freilaufende Hunde allgegenwärtig. Einer von ihnen folgte uns auf Schritt und Tritt, ging mit uns zum Essen und saß abends mit uns auf der Terrasse, schon richtig süß irgendwie. 

Mit Englisch haben die meisten Thais es nicht so, aber trotzdem schafft man es sich immer, mit Händen und Füßen zu verständigen und sie sind einfach so herzlich und liebenswert.

Mit dem Speedboot ging es nach Ko Ngai, weil uns diese Insel bei unserem Schnorchelausflug bereits verzaubert hatte.

Die Insel ist außerhalb der Saison unbewohnt und so gibt es auch nur einige Hotels und Campingplätze und keine anderen Unterkünfte.

Anders als angekündigt, hielt das Speedboot nicht am Steg vor unserem Hotel und so mussten wir mit unserem Sack und Pack durch den Sand und durch den Regenwald über Felsen klettern, da es keine andere Möglichkeit gab, zu unserem Hotel zu kommen. 

Wir hatten dann trotzdem noch einen traumhaften Tag am Strand, schnorchelten noch einmal in dem uns schon bekannten Gewässer und spielten ein wenig Beachvolleyball im Sonnenschein. 

Eingerahmt von den Inseln Ko Ma und Ko Chueak kann man hier einen traumhaften Sonnenaufgang beobachten. Es lohnt sich also, früh aufzustehen! 

Auch die Kajakfahrt zum Paradise Beach ist lohnenswert, wenn der Strand zum Schnorcheln auch nicht so viel zu bieten hat. Aber man bekommt eben doch nochmal eine andere Sicht auf die Insel.

Mit dem Boot setzten wir über nach Trang, von wo wir mit einem Taxi nach Krabi gefahren wurden. Die Unterkunft hier haben wir in unserem Reiseführer rausgesucht und wurden zum ersten Mal enttäuscht. Zum einen war sie schon ziemlich heruntergekommen und zum anderen wurde leider ein Buchungsfehler gemacht, sodass wir uns letztendlich zu viert ein Dreierzimmer ohne Klimaanlage teilten, weil kein anderes Zimmer mehr verfügbar war und wir keine Lust hatten, uns eine andere Unterkunft zu suchen. Der Besitzer war jedoch sehr freundlich und sprach fließend Deutsch, sodass wir uns wenigstens ohne Probleme verständigen konnten.

Absolut empfehlenswert ist der Tiger Cave Temple, der über 1237 Stufen zu erreichen ist. Aufgrund meiner Höhenangst musste ich leider nach 269 Stufen abbrechen, aber auch von hier war die Aussicht auf das Umland von Krabi schon richtig schön, von ganz oben muss sie einfach atemberaubend sein. Stellt euch aber darauf ein, dass ihr so richtig ins Schwitzen kommen werdet. So manch einer nutzt diesen Aufstieg als tägliches Fitnessprogramm.

Beim Essen auf dem Nachtmarkt bewiesen wir dieses Mal nicht das beste Händchen und waren alle nicht so zufrieden mit dem, was wir aßen, aber wie so oft ist das wohl auch einfach eine Glückssache.

Als wir in einem Café gemütlich frühstückten, kletterte auf einmal ein Affe durch das Dach hinter den Tresen, klaute sich eine Banane und verschwand wieder, da bekamen wir uns kaum noch ein vor Lachen. Mit dem Longtailboot fuhren wir nach Railay an den Pranang Beach, wo wir noch einen letzten Strandtag verbrachten.

Der Weg dorthin führte uns an Mangrovenwäldern und Schiffwracks vorbei an die Ostküste der Halbinsel. Hier wimmelte es nur so vor Touris und auch der Strand war wirklich richtig voll, da gefiel es mir an den Stränden auf den Inseln doch wirklich deutlich besser. Es war so warm, dass ich am liebsten den ganzen Tag im Wasser verbracht hätte, aber leider haben uns das die zahlreichen Feuerquallen vermiest, sodass wir weiter im Schatten kochten.

Auf einmal kam eine richtig hübsche Affenbande angeflitzt, die sich über die Blätter unseres schattenspendenden Baums hermachten und für einige Unterhaltung sorgte. Auch Warane liefen uns hier wieder über den Weg.

Mit dem Flieger ging es zurück nach Bangkok, wo wir dieses Mal eine Unterkunft im Bezirk Sathorn buchten, etwas weiter weg vom Touri-Trubel rund um die Khaosan Road. Nach einer erholsamen Nacht erkundeten wir wieder ein bisschen mehr von der Stadt und hatten den Königspalast als Ziel. Da der Eintritt jedoch 500 Baht/Person kosten sollte, riesige Reisegruppen dorthin strömten und wir noch dazu nicht die richtige Kleidung trugen, entschieden wir uns doch gegen eine Besichtigung und begnügten uns damit, uns den Wachwechsel anzusehen. Im Anschluss schauten wir uns noch den Wat Pho aus der Ferne an. Die Tempel, vor allem in Bangkok, ziehen reichlich Touristen an und umso touristischer es ist, desto teurer ist es auch. Da sollte man sich im Vorwege gut informieren und entscheiden, ob man bereit ist, sich den Tourimassen anzuschließen und das Geld auszugeben oder doch lieber unbekanntere Ecken auf eigene Faust zu entdecken.Weil die Taxis verhältnismäßig unverschämt teuer waren, machten wir dann noch einen Fußmarsch zur China Town, die aber irgendwie nichts Besonderes war. In der Nähe unserer Unterkunft gönnten wir uns noch eine Thaimassage, die erstmal Verspannungen im Nacken und Muskelkater in den Waden bei mir auslöste. Wie sollte es aber auch anders sein, wenn man mit Füßen, Knien, Händen oder Ellenbogen bearbeitet wird? Mit ein wenig Abstand  war sie aber doch so wohltuend und da bereute ich es, mir diesen Luxus nicht schon eher gegönnt zu haben. Weil wir mit unserem Taxi im Feierabendverkehr stecken blieben, wurde aus unserem Vorhaben, den Sonnenuntergang von einer Skybar aus zu sehen, leider nichts. Aber auch mit den funkelnden Lichtern der Stadt um uns herum und einem Cocktail in der Hand, war es ein perfekter Abschluss unserer Reise durch Thailand.

Unsere Reise begann in Bangkok. Als wir nach unserer Ankunft in Richtung der Khaosan Road – der Partymeile in Bangkok – gingen, …

Mit dem Flieger ging es in den Süden nach Phuket, wo wir auch den Nachtmarkt besuchten, der sich aber deutlich von den …

In Athen angekommen fuhren wir mit dem Taxi zu unserer Unterkunft und waren froh, dass der Taxifahrer die Adresse auf unserem Handy …

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