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Fraser Island & die Whitsundays

Unser nächster Stopp war Harvey Bay, wo wir gleich am nächsten Tag mit dem Bus zur Fähre gebracht wurden und zur größten Sandinsel der Welt übersetzten: Fraser Island. Hier haben wir eine dreitägige Bustour über die Insel gemacht und uns doch geärgert, dass wir nicht stattdessen eine Jeeptour gemacht haben, das wäre sicherlich noch spaßiger gewesen. Ihr könnt auch mit eurem eigenen Auto über die Insel fahren, aber das empfehle ich euch eher nicht. Wir haben wahnsinnig viele Leute gesehen, die sich festgefahren haben. Darauf hätte ich auf einer Reise nicht so richtig Lust, wenn es sich vermeiden lässt.

 

 

Unser Aufenthalt auf der Insel war insgesamt richtig toll. Wir hatten eine tolle Truppe und jede Menge Spaß. Nachteilig war allerdings, dass wir so wahnsinnig viel Zeit im Bus verbracht haben. Im Jeep wäre es sicherlich etwas abenteuerlicher gewesen. Mit dem Bus ging es über den 75-Mile-Beach, der Strand, Autobahn und Flugzeuglandebahn zu gleich ist. Unser absolutes Highlight auf der Insel war der Lake McKenzie. Hier trifft leuchtend blaues Wasser auf weißen Pudersandstrand.

 

 

Enttäuscht waren wir allerdings von den Pinnacles Coloured Sands. Darunter haben wir uns einfach mehr vorgestellt. Wenn ihr nach Fraser Island fahrt, nehmt auf jeden Fall festes Schuhwerk mit. Wir waren nicht so clever und verbrannten uns beim Aufstieg auf den Indians Head beinahe die Füße. Als wir da oben standen und auf die Küsten herunterschauten, konnten wir Haie im Wasser sehen, das war so verrückt! Das hat uns aber auch gezeigt, weshalb man sich an das Badeverbot an der Ostküste auf Fraser Island auf jeden Fall halten sollte. Neben Haien leben hier auch Stachelrochen und außerdem ist die Strömung ziemlich stark. Eine Abkühlung könnt ihr aber in den Seen oder in den Champagne Pools bekommen.

 

 

An unserem ersten Abend dort lief uns ein Dingo über den Weg. Auch wenn die wirklich süß sind, haltet euch von ihnen fern und haltet euch an die Anweisungen, die ihr überall auf der Insel auf Schildern findet. Es sind wilde Tiere und sie sollten auch als solche behandelt werden. Die verlassenen, kilometerlangen Strände wirkten irgendwie etwas traurig, aber trotzdem ist Fraser Island auf jeden Fall eine Reise wert und hat einiges zu bieten!

 

 

Zurück in Hervey Bay ging es am nächsten Tag mit dem Bus weiter nach Airlie Beach, wo in meinen Augen das größte Abenteuer auf uns wartete. Airlie Beach selber hat nicht so wahnsinnig viel zu bieten, vor allem, weil man die meiste Zeit im Jahr nicht einmal bedenkenlos im Meer banden gehen kann, da hier die Irukandji, Würfelquallen und die Seewespe zu Hause sind, die alle drei bei einer Berührung tödlich sein können. Geht also nur in ausgewiesenen Bereichen baden und schützt euch ansonsten mit einem Stinger Suit gegen mögliche Berührungen, oder noch besser: Geht in den angelegten Pools baden.

 

 

Mit dem Segelboot fuhren wir für zwei Tage hinaus aufs Meer zu den Whitsunday Islands – willkommen im Paradies! Dieser unfassbare weiße Sandstrand und dann dieses türkise Wasser dazu, das war einfach nur der Wahnsinn! Leider mussten wir auch hier wieder mit Stinger Suits ins Wasser, aber trotzdem war es einfach nur traumhaft schön.

 

 

Wir hatten das Glück, dass unsere Skipper mit uns recht spät zur Insel gefahren sind und wir somit ganz alleine am Strand waren. Nach einem Bad entspannten wir noch im Schatten eines Baumes, plauderten und genossen den Moment. Vom Aussichtspunkt aus hat man einen tollen Blick auf die Bucht und auf die faszinierenden Strudel aus Sand und Wasser und vor allem auch auf die Rochen, die die seichten Gewässer nutzen, um sich von Krankheiten zu erholen und wieder zu Kräften zu kommen.

 

 

 

 

Zum Sonnenuntergang fuhren wir wieder zurück aufs Segelboot und genossen bei Vollmond und um uns herum springenden Delfinen unser Abendbrot, bevor wir nach einem ganz entspannten Abend mit unserer Gruppe an Deck unter sternenklarem Himmel in unsere Schlafsäcke schlüpften.

 

 

 

Die restliche Zeit verbrachten wir schnorchelnd im Wasser, bestaunten die Korallen und bunten Fische und schwammen mit Schildkröten. So schön, wie gemächlich sie durchs Wasser gleiten und sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen lassen! Das Geld für diese beiden Ausflüge war absolut jeden Cent wert! Mit diesem unglaublichen Erlebnis im Gepäck endete für Ulli und mich unsere Australienreise und wir flogen über Brisbane weiter nach Auckland in Neuseeland.

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