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Die Westküste der Südinsel

Nachdem wir die Nacht am Lake Te Anau verbracht haben, machten wir uns auf den Weg zum Milford Sound.

Durch Berge und Regenwälder geht es immer weiter in den Westen und allein die Fahrt bis zum einspurigen Homer Tunnel ist einen Ausflug wert. Der Homer Tunnel ist die einzige Verbindung, die es zum Milford Sound gibt. 

Am Milford Sound angekommen, machten wir eine Bootstour durch die riesigen Berge.

Die Jungs lachten mich morgens noch aus, weil ich mit Mütze, Handschuhe und Schal ausgestattet losfuhr, aber die sind absolut Gold wert!

Zwischen den gigantischen Bergen fühlte ich mich so unheimlich klein. Selbst die 161m hohe Bowen Falls wirken dagegen winzig.

Auf dem Weg zurück nach Te Anau liegen die Mirror Lakes, in denen sich die Earl Mountains bei Windstille spiegeln.

Auch wenn die Wasseroberfläche nicht glatt ist, ist der Anblick der Berge hier einen Halt wert. Der Anblick der Berge rund um dieses grüne Tal ist ein Traum.

Du magst Burger? Dann wirst du den Fergburger in Queenstown lieben! Er schmeckt unheimlich frisch und wirklich lecker. Wenn die Schlange hier nicht zu lang ist, probiere ihn auf jeden Fall.  Ansonsten haben wir nicht viel von Queensland gesehen, da ich von den im Reiseführer angekündigten Touristenmengen abgeschreckt war. Die Berge rundherum sollen aber ruhiger sein und eine Wanderung traumhaft schön. Wir fuhren stattdessen weiter nach Wanaka.

In Wanaka machten wir unsere erste Wanderung: rauf auf den Mount Iron. Auch wenn die Natur hier recht karg ist, ist der Blick auf den Lake Wanaka wunderschön.

Weiter Richtung Norden kommt man an den Blue Pools vorbei.

Sie sind mit ihrem kristallklaren blauen Wasser auch ein absoluter Hingucker und die vielen Traumtürmchen geben dem Ganzen eine verzauberte Atmosphäre.

Was mir am Reisen so gut gefällt, ist, sich einfach treiben zu lassen und offen zu sein für kleine Abenteuer, die nicht  mit eingeplant waren. Haltet also die Augen offen, denn es gibt eigentlich immer und überall etwas zu sehen. Ich fahre zwar gerne Auto, aber auf dieser Reise genoss ich es so sehr, auf dem Beifahrersitz zu sitzen und die Gegend und die Fahrt zu genießen – auch ganz ohne Klimaanlage.

Auf unserem Weg zu den Pancake Rocks werden wir durch Zufall auf die rauschenden Strömungen des Gates of Haast aufmerksam. Durch das offene Fenster hört man schon in der Ferne das Rauschen des Haast River und die parkenden Autos ließen uns dann erst recht neugierig werden. 

Hier liegen riesige Felsbrocken im Haast River. Und mit riesig meine ich wirklich riesig. Daneben sahen wir winzig klein aus.

Die Landschaft der West- und Südküste ist traumhaft schön. Um die Schönheit in vollen Zügen genießen zu können, ist aber eine Sache unersetzlich: ein wirksamer Mückenschutz. Hier gibt es unheimlich viele Sandflies und da kann es schon mal sein, dass man innerhalb von 5 Minuten über 15 Stiche bekommt, wenn die Blutsauger einen mögen. Darum: Immer einsprühen!

Nach einer Nacht zwischen den Bäumen des Regenwalds wanderten wir hinauf zum Franz Josef Gletscher.

Ehrlich gesagt habe ich hier viel größere Eismassen erwartet. Die aufgestellten Schilder zeigen anschaulich auf, wie weit sich das Eis mittlerweile durch den Klimawandel zurückgezogen hat. Und dennoch war es faszinierend zu sehen, dieses strahlendblaue Eis zwischen den dunklen Bergen – absolut atemberaubend.

Bevor es weiter in den Norden ging, hielten wir bei den Pancake Rocks.

 

Leider war Ebbe und das Wasser sehr ruhig. Bei Flut und Wind spritzt das Wasser richtig hoch – noch ein Punkt, der weiterhin auf meiner Bucketlist steht.

In der Tauranga Bay machten wir einen Zwischenstopp, um uns eine Seehundkolonie mit ganz vielen kleinen und großen Seehunden anzusehen und auf dem Weg weiter zur Golden Bay hielten wir an den Te Waikoropupu Springs oder kurz Pupu Springs an…

Auf dem Weg weiter zur Golden Bay hielten wir an den Te Waikoropupu Springs oder kurz Pupu Springs an. Das ist eine …

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