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Der Süden der Nordinsel

Die Fähre legt in Wellington an und so beginnt hier unsere Reise durch die Nordinsel. 

Wellington – the windy city – macht ihrem Namen alle Ehre: Sturm, Regen, Hagel – hier erlebten wir alles auf einmal. Aber die Sonne schaute freundlicherweise auch noch vorbei und dann ist das mit dem „windy“ gar nicht mehr so schlimm und lässt diese hübsche Stadt in ihrem vollem Glanz erstrahlen.

Im Te Papa Tongarewa, einem grandiosen und auch noch kostenfreien Museum tauchten wir ein in die Geschichte und Kultur Neuseelands. Hier haben wir wirklich Stunden verbracht und selbst für mich war es eine wirklich tolle Zeit, obwohl ich gewöhnlich nicht so viel für Museen über habe. Oben auf dem Mount Victoria sogen wir die entspannte Atmosphäre des Landes in uns auf. Man kann zu Fuß durch den Wald den Berg hoch wandern oder aber mit dem Auto hochfahren.

Um noch einen anderen Blick auf die Stadt zu bekommen, kann man für wenig Geld mit dem Cable Car einen anderen Berg hinauf fahren und ganz entspannt durch einen Wald wieder hinunter wandern.

Als wir uns auf den Weg in das kleine Art-déco-Städtchen Napier machen wollte, streikte unsere Anna leider, sodass wir erst recht spät losfuhren und auf halbem Wege einen Stellplatz für die Nacht suchten. Für uns der allerbeste Zufall, denn so landeten wir an einem der schönsten Strände und konnten direkt aus unserem Bett den Sonnenaufgang bewundern.

In Napier blieb Anna dann endgültig liegen, sodass wir unsere Zeit nur damit verbrachten, darauf zu warten, dass sie repariert wurde. Aber ein Besuch ist Napier wegen ihrer wunderschönen Architektur dennoch wert.

Mit Freddy ging es von hier weiter nach Taupo, aber mit Ulli habe ich noch die Gegend um New Plymouth erkundet, was ihr auch auf jeden Fall tun solltet, wenn ihr die Zeit dafür habt!

Ulli wollte gerne am Mt. Taranaki wandern gehen, sonst hätten wir diese Gegend wohl völlig links liegen gelassen. Zum Glück wollte sie dorthin, kann man nur sagen.

Hier entdeckten wir pechschwarze Puderzuckerstrände, wobei einer schöner war als der andere.

Ganz besonders schön waren die Strände von Waverley. Hier campten wir direkt an der Steilküste und sahen einen der schönsten Sonnenuntergänge überhaupt. Hier an den Stränden der Küste waren wir meistens alleine und konnten so die Natur in all ihrer Schönheit ganz in Ruhe genießen. 

Kaum verwunderlich, dass wir uns noch ein bisschen mehr in dieses Land verliebten, wenn das denn überhaupt möglich war.

Auch wenn wir den Mount Taranaki nicht bestiegen haben, war die Wanderung am Fuße des Berges durch den Goblin Forest ein Traum. Es fühlte sich an, als wären wir in einem Fantasy-Roman gelandet. Diese knorrigen Bäume, das herunterhängende Moos und dieses satte Grün wirkten, als wären sie nicht von dieser Welt.

Die längste Wanderung unserer Reise machten wir im Tongariro Nationalpark…

Die längste Wanderung unserer Reise machten wir im Tongariro Nationalpark. 19,4 km ging es über Vulkangebirge vorbei an einem Vulkankrater und leuchtend …

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