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Der Norden der Nordinsel

Weiter im Norden, zurück an der Küste, genossen wir den Blick auf die Umgebung vom Mount Maunganui bei Tauranga.

Mit einem Bärenhunger machten wir uns auf den Weg in den Hafen, wo wir wir die besten Fish & Chips in einem Imbiss futterten, und entspannten dann im glitzernden Sand des Papamoa Beach.

Weiter ging es auf die Halbinsel Coromandel. Ein Ort, der mich von Beginn an verzaubert hat.

Die 45 min Fußmarsch zu den Stränden an der Cathedral Cove auf der Halbinsel Coromandel sind auf jeden Fall lohnenswert und auch der Weg an sich ist mit seinem Ausblick richtig schön.

Eingerahmt in die felsige Küste liegt dieser weiße Sandstrand und das türkise Wasser lädt zum Baden ein.

Am besten kommt ihr früh morgens her, wenn noch kaum andere Leute da sind und ihr den Strand für euch alleine habt. Mit genug Proviant in der Tasche kann man hier aber auf jeden Fall auch den ganzen Tag verbringen. 

Als Wellness-Programm gab es ein heißes Bad am Hot Water Beach in Hahei. Schöner sind allerdings noch die heißen Quellen in der Nähe von Taupo.

Auch wenn ich wirklich nicht so der Stadtmensch bin, konnte auch Auckland, oder klein China, wie wir es aufgrund der zahlreichen asiatischen Schilder liebevoll nennen, uns nach anfänglicher Skepsis von seiner Schönheit überzeugen.

Ohne Zeitdruck und ohne Ziel marschierten wir einfach drauf los, Richtung Wasser, weg vom Trubel der Stadt und hin zu Ruhe und einem tollen Blick auf die Skyline.

Einen tollen Blick auf die Stadt hat man vom Mt. Eden, den man mit dem Bus erreichen kann. 

Einer der schönsten Stellplätze ist für mich der Uretiti Beach. Direkt hinter den Dünen, wo man das Meeresrauschen noch hört, schlugen wir unser Lager auf und quatschten bis in die Nacht unter dem funkelnden Sternenhimmel.

Mit den funkelnden Sternen leuchten in Waipu die Glühwürmchen um die Wette. Diese Höhle ist stockduster und man betritt sie auf eigene Gefahr, aber der Anblick dieser unzähligen blauen Lichtpunkte an der Wände ist unvergesslich.

Nach Whangarei machten wir nur einen kurzen Abstecher und bestaunten die ersten riesigen Kauribäume, die man hier aus nächster Nähe sehen kann,  sowie die Whangarei Falls. 

Von hier ging es an den nördlichsten Punkt Neuseelands: Cape Reinga.

Hier treffen der Pazifische Ozean und die Tasmanische See in tosenden Wellen aufeinander und man kann einen herrlichen Spaziergang entlang der Küste der Tasmanischen See machen.

Ganz in der Nähe befinden sich die Giant Te Paki, die wir mit einem Bodyboard herunter gedüst sind, nachdem wir sie erstmal erklommen haben. Zieht euch aber auf jeden Fall festes Schuhwerk oder zumindest Socken an, denn der Sand ist kochendheiß. Selbst mit Socken ist auf der Stelle stehen kaum möglich.

Man kann wohl auch über die Dünen Richtung Küste laufen, aber das habe ich bisher noch nicht gemacht und muss auch sagen, dass der mehrmalige Aufstieg zum Boarden schon anstrengend genug war. 

Am Ende des Tages genossen wir die letzten Sonnenstrahlen am weißen Puderzuckerstrand von Rarawa Beach – einer meiner absoluten Lieblingsorte!

Auch hier war kaum eine Menschenseele und der Strand übertrifft einfach alles.

Wer morgens früh aufsteht, wird mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt. 

 

Die Straßen im Westen der Nordinsel sind schon ein kleines Abenteuer, aber um den Tāne Mahuta zu sehen, lohnt es sich.

Der Tāne Mahuta ist der größte Kauri-Baum und der Gott des Waldes und der Vögel: Der Legende nach ist er der Sohn von Rangi, Vater Himmel, und Papa, Mutter Erde, die sich so sehr liebten, dass sie sich ganz fest umarmten. Um selber Platz zum Leben zu haben, zu wachsen und aus der Dunkelheit zu entkommen, machte sich Tāne groß und drückte Rangi mit all seiner Kraft weg von Papa. Rangis Tränen fielen als Regen auf Papa herunter und Papas Seufzer stiegen als Nebel empor. Um die Welt noch schöner zu machen, schenkte Tāne der Mutter Erde die Bäume in dessen dichten Wäldern die Vögel, Waldtiere und Insekten ihr zu Hause fanden. Sein Vater Rangi war aber nach wie vor traurig und so schenkte ihm Tāne die Sonne und den Mond, damit Papa ihn immer sehen konnte. Sind diese Legenden der Maori über unsere Welt nicht traumhaft schön? Auch darum liebe ich dieses Land so sehr!

In Pahia sahen wir freilebende Seehunde, Delfine und Orca aus nächster Nähe. 2015 konnte man noch mit den Delfinen schwimmen, aber das wurde mittlerweile zum Schutz der Tiere eingestellt. Aber alleine der Anblick dieser wundervollen Tiere ist einfach magisch!

Bevor es zurück nach Auckland ging, legten wir noch einen kleinen Stopp in der Otamure Bay ein. Hinter knorrigen Bäumen verbrachten wir an diesem ruhigen Fleckchen Erde eine wundervolle Nacht und lernten wundervolle Einheimische kennen. 

Zurück in Auckland verkauften wir unsere Anna auf dem sonntäglichen „Carfair“, wo ihr zwischen jeder Menge gebrauchter Autos und Camper mit etwas Glück auch euren Wegbegleiter finden werdet und wieder verkaufen könnt. Danach machten wir uns auf ins nächste Abenteuer – Australien!

Mit dem Flieger ging es von Hamburg über Dubai nach Sydney. Da hier zu der Zeit gerade die schlimmen Buschfeuer wüteten und …

Unser nächster Stopp war Harvey Bay, wo wir gleich am nächsten Tag mit dem Bus zur Fähre gebracht wurden und zur größten …

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